Miteinander reden ist stets besser als übereinander reden, denn letzteres schürt nur Vorurteile und Misstrauen. Denn nur gemeinsam kann man sich weiterentwickeln und Dinge voranbringen. Erfreulicherweise sind Bauern und Naturschutzverbände nun genau diesen Weg des gemeinsamen Dialogs gegangen und haben eine Zusammenarbeit beschlossen. Damit wollen sie nicht nur beiden Seiten und ihren Mitgliedern gerecht werden, sondern letztendlich der gesamten Gesellschaft helfen.
„Ich begrüße die Gespräche und freue mich sehr, dass die Beteiligten zueinander gefunden haben. Auch danke ich unserem Ministerpräsidenten Volker Bouffier, dass er die Initiative ergriffen und beide Seiten zusammengebracht hat“, erklärt die CDU-Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende Ines Claus.

Landwirtschaft und Naturschutz sind Partner für unsere Umwelt. Gerade Bauern, die seit vielen Jahrzehnten und über Generationen hinweg das Land bestellen, wissen um die Natur und wie man sie schützt. Zuzüglich der Expertise der Umweltschutzverbände lassen sich nun Möglichkeiten für einen noch besseren Schutz der Artenvielfalt und Kulturlandschaft erarbeiten. Beide Seiten haben ein nachhaltiges Interesse daran, dass unsere Umwelt erhalten bleibt. Sowohl zur Nahrungsmittelerzeugung als auch, für saubere Luft, saubere Gewässer und saubere Böden.

„Bereits im Frühjahr auf der Mahnwache vor dem Landtag konnte ich mit dem Bauernverband und „Land schafft Verbindung“ und weiteren Vertretern ins Gespräch kommen. Damals habe ich den Landwirten versprochen, dass wir ihnen dabei finanziell helfen werden, um ihre Anstrengungen zu würdigen. Gesagt und getan: Das Land Hessen stellt rund 15 Mio. Euro zusätzlich für Naturschutzmaßnahmen der Landwirte zur Verfügung. Zudem bauen wir die Möglichkeiten für Beratung und Dialog aus“, berichtet die Abgeordnete.

Teilnehmer der Runde waren Hessische Bauernverband, die Initiative Land schafft Verbindung e.V., die Hessische Landjugend, die Vereinigung Ökologischer Landbau, und die Vertreterinnen und Vertreter der großen hessischen Umweltschutzverbände, BUND, HGON und NABU. „Es ist gut zu wissen, dass man auch gemeinsam die Zukunft gestalten kann, aufeinander zugeht, und dabei einen Ausgleich und Konsens findet. Für uns ist es wichtig, dass wir eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Landwirtschaft haben, aber auch, dass unsere Natur sauber und erhalten bleibt. Davon haben wir alle und nachfolgende Generationen etwas“, schließt Claus ab.

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