Die Freiwillige Feuerwehr Trebur kann sich über ein neues Fahrzeug freuen, genauer gesagt ein Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz, LF-KatS abgekürzt. Es ist eines von sieben weiteren Fahrzeugen, welches Innenminister Peter Beuth in Beselich-Obertiefenbach feierlich den Wehren der verschiedenen Gemeinden übergab. „Ich freue mich sehr für die Feuerwehr Trebur. Ein neues Fahrzeug verbessert deren Einsatzfähigkeit und das kommt letztendlich der gesamten Bevölkerung im Kreis Groß-Gerau zugute“, berichtet die Landtagsabgeordnete Ines Claus.

Das neue Fahrzeug wird Teil des GABC-Dekon-Zugs. Dabei steht GABC-Dekon für Gefahrenstoffe, Atomar, Biologisch, Chemisch Dekontamination. „Die Aufgabe des Löschgruppenfahrzeugs ist in erster Linie der Schutz der Bevölkerung und der Umwelt vor besonders gefährlichen Stoffen. Zum Beispiel, wenn ein Tanklastwagen durch einen Unfall seine Ladung verliert oder andere bedrohliche Gift- oder Gefahrenstoffe Gewässer, Böden oder die Luft verunreinigen könnten. Dann rückt das LF-KatS aus um die Bedrohung einzudämmen und zu beseitigen“, erklärt die Abgeordnete.

Das Fahrzeug ist unter anderem mit einer Pumpe, reichlich Löschwasser, Beleuchtungen für den Nachteinsatz, Atemschutzgeräten, Sägen und weiteren Werkzeugen und Geräten ausgestattet. Mit allen Ausstattungen kostet ein Fahrzeug 223.000 Euro. „Es ist der CDU geführten Landesregierung wichtig, dass unsere freiwilligen Feuerwehren für alle Eventualitäten ausgestattet sind. Wir hoffen nicht, dass es jemals zu solchen Fällen kommt, aber wenn, dann sollen die Wehren bestens ausgerüstet sein. Es ist auch von Bedeutung, dass die Feuerwehrleute über das beste Equipment verfügen, gerade für ihren Selbstschutz. Daher ist es selbstverständlich, dass wir jenen, welche freiwillig und unermüdlich für unser aller Schutz und Sicherheit eintreten, auch das beste Werkzeug erhalten, das sie für ihre Tätigkeit benötigen. Die CDU und ich stehen fest an der Seite unserer Einsatzkräfte und aller Ehrenamtlichen. Insgesamt engagieren sich in Hessen rund 23.000 Ehrenamtliche in mehr als 680 Einheiten im Katastrophenschutz. Weitere 3.300 Mitglieder des Technischen Hilfswerkes stehen bei entsprechenden Lagen zur Verfügung. Die Hessische Landesregierung fördert das ehrenamtliche Engagement der Einheiten sowie deren Ausstattung. Das Innenministerium, bei dem auch der Krisenstab der Landesregierung angesiedelt ist, fungiert als oberste Katastrophenschutzbehörde.“, schließt Claus ab.

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