Die Qualität von Schule und Unterricht entsteht im Klassenzimmer. Dies setzt bestmöglich qualifizierte und kompetente Menschen voraus, die mit unseren Schülerinnen und Schülern arbeiten. Studium und pädagogischer Vorbereitungsdienst schaffen die Grundlage für den späteren erfolgreichen Einsatz an Hessens Schulen und bereiten angehende Lehrkräfte auf die besonderen Herausforderungen des Lehrberufs vor.

Die Anforderungen an Lehrkräfte ändern sich, weswegen eine Reform der Lehrerbildung unbestritten ist. Kompetenzen wie der Umgang mit unterschiedlichen Lerntypen in einer Lerngruppe oder der Einsatz von digitalen Medien müssen in der Lehrerbildung noch stärker berücksichtigt werden.

Die Novellierung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes – wie bereits vorausschauend im schwarz-grünen Koalitionsvertrag für die 20. Legislaturperiode verankert – wird im Hessischen Kultusministerium bereits umgesetzt: Bei der Lehreraus-, fort- und -weiterbildung, die sich vom Beginn des Studiums bis über die gesamte Lehrerlaufbahn zieht, ist es wichtig, alle drei Phasen der Lehrerbildung gezielt und aus einem Guss weiterzuentwickeln, bisherige Erfahrungen einfließen zu lassen und die in der Lehrerbildung tätigen Institutionen enger zu vernetzen. Die schulformbezogene Ausbildung ist dabei einer der Grundbausteine unseres Konzepts.

Mit der Novellierung unterstützen wir unsere Lehrkräfte hierbei durch eine optimale, an den Bedarfen ausgerichtete Aus-, Fort- und Weiterbildung. Unsere Lehrkräfte leisten durch ihren Einsatz einen wichtigen Beitrag in der Bildungs- und Erziehungsarbeit unserer Kinder und Jugendliche und dienen ihnen gleichwohl als Vorbilder.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag