Um die Innere Sicherheit ist es in Hessen nicht nur gut, sondern sehr gut bestellt. In den vergangenen beiden Jahren ist die Kriminalitätsbelastung um rund zehn Prozent zurückgegangen, während die Aufklärung von Straftaten kontinuierlich gesteigert werden konnte. Die Wahrscheinlichkeit Opfer von Kriminalität zu werden ist so gering, wie seit 40 Jahren nicht mehr. Damit die Menschen in Hessen und im Wahlkreis Groß-Gerau II nicht nur sicher leben, sondern sich auch sicher fühlen, hat die Landesregierung die Sicherheitsinitiative KOMPASS auf den Weg gebracht, an der im Wahlkreis Groß-Gerau Süd bereits die Kommune Stockstadt teilnimmt. Mit dem Programm unterstützt sie das Land bei möglichen Sicherheitsproblemen vor Ort individuelle und passgenaue Lösungen zu, so die Landtagsabgeordnete Ines Claus.
Die vom Hessischen Innenministerium entwickelte Initiative hat das Ziel, die Sicherheitsarchitektur in den Städten und Gemeinden gemeinsam mit allen Akteuren vor Ort weiter zu stärken. Dazu werden im Rahmen von Sicherheitskonferenzen und unter Begleitung eines von der Polizei entsendeten KOMPASS-Beraters mit der Kommune, den Bürgerinnen und Bürgern sowie weiteren Interessierten passgenaue Maßnahmen erarbeitet.
„Als Landtagsabgeordnete freut es mich sehr, dass die Kommunen an der Landesinitiative teilnehmen, sich beworben oder ihr Interesse hinterlegt haben und gemeinsam die Sicherheit und damit das Sicherheitsgefühl vor Ort verbessern möchten. Für sie kann die Teilnahme an KOMPASS zu einem echten Sicherheitsplus führen, welches für die Lebensqualität vor Ort eine entscheidende Bedeutung hat, betonte die Landtagsabgeordnete Ines Claus.
Nach dem Start in vier hessischen Modellkommunen 2017 und den positiven Erfahrungen, welche die Wirksamkeit der Sicherheitsinitiative KOMPASS bestätigten, bietet das Hessische Innenministerium das Programm seit Mai 2018 landesweit an.

Nach einer formlosen Bewerbung der jeweiligen Stadt oder Gemeinde findet ein Auftaktgespräch mit der Polizei in Vorbereitung einer ersten Sicherheitskonferenz statt. In dieser wird gemeinsam mit der Stadt oder Gemeinde, der Polizei, den Bürgerinnen und Bürgern und weiteren Akteuren des kommunalen Lebens eine Feinanalyse der Sicherheitslage vorgenommen. Zeitgleich kann die Kommune mit einer Bürgerbefragung die Ängste und Sorgen vor Ort ermitteln und so neue Maßnahmen entwickeln“, erklärt Ines Claus.

Wie Ines Claus betont, biete die Polizei zahlreiche Präventionsprogramme an, die im Rahmen von KOMPASS zum Einsatz kommen könnten. Die Einführung eines Schutzmann vor Ortoder des Freiwilligen Polizeidienstes etwa, die Errichtung einer Videosicherheitsanlage oder die Ausbildung von ehrenamtlichen Sicherheitsberatern für Seniorinnen und Senioren sind wesentliche Bausteine der Polizei zur Stärkung der Sicherheit, die eine Rolle spielen könnten.

Wir haben eine sehr gute Sicherheitslage und wollen mit KOMPASS dafür Sorge tragen, dass alle Akteure gehört werden und sich die Menschen im Wahlkreis Groß-Gerau Süd noch sicherer fühle, so Ines Claus abschließend. Infos zum Landesprogramm KOMPASS gibt es unter kompass.hessen.de.

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